Magic Lantern von Version 2.3 auf Nightly Build updaten

Das „Stable Release“ v2.3 von Magic Lantern wurde schon im Juli 2012 veröffentlicht und seitdem gab es keine offiziellen Releases mehr. In den letzten zwei Jahren hat sich jedoch einiges getan, vor allem beim Thema RAW Video. Daher zeigen wir in dieser Anleitung mal, wie ihr ganz einfach ein Update durchführen könnt. Wir demonstrieren das exemplarisch mit einer Canon 600D, diese Anleitung funktioniert aber genauso bei der Canon 5D Mark II, 50D, 60D, 500D und 550D. Alle Arbeiten geschehen auf eigene Gefahr, Änderungen an der Firmware könnte unter Umständen die Kamera zerstören, wobei anscheinend kein Fall bekannt ist, bei dem Magic Lantern einen Kameradefekt verursacht hat.

Magic Lantern Update-Anleitung:
1. Schritt: Zunächst installiert ihr Magic Lantern v2.3 auf eurer SD-Karte (Download). Beachtet dabei einfach die Anleitung „INSTALL.pdf“, die ihr in der ZIP-Datei findet. Hier noch mal die Kurzversion für die 600D: Sicherstellen, dass die Firmware 1.0.2 installiert ist, vollgeladenen Akku benutzen, Wählrad auf „M“ stellen. Danach die SD-Karte in der Kamera formatieren und darauf achten, dass „Format niedriger Stufe“ ausgewählt ist. Über einen Kartenleser kopiert ihr nun vom PC alle Dateien aus der ZIP-Datei auf die SD-Karte (ins Hauptverzeichnis). Danach startet ihr über die Kamera ein Firmware-Update und wartet bis ihr einen grünen Bildschirm mit der Meldung „SUCCESS“ seht.

2. Schritt: Jetzt öffnet ihr das Kameramenü und begebt euch zum Punkt „Formatieren“. Hier achtet ihr erneut darauf, dass „Format niedriger Stufe“ ausgewählt ist. Es sieht jetzt zwar so aus als wäre die Karte gelöscht und Schritt 1 war überflüssig, so ist es aber nicht. Jetzt ladet ihr für euren Kameratyp das entsprechende Nightly Build herunter. Über einen Kartenleser kopiert ihr nun das Verzeichnis „ML“ sowie die Datei „autoexec.bin“ auf die SD-Karte und überschreibt dabei alle vorhandenen Dateien und Ordner. Und das war es auch schon, ihr habt Magic Lantern jetzt erfolgreich aktualisiert und solltet das überarbeitete Menü sehen, sobald ihr die Kamera anschaltet und die „Mülleimer-Taste“ drückt, mit der ihr zu diesem geheimen Magic-Lantern-Menü gelangt.

Steadycam-Test: Glidecam HD-2000

Schöne Kamerafahrten machen wir bei unseren Zeitraffer-Aufnahmen mit einem Slider, also einer Schiene. Dabei wird die Kamera nach jedem Bild durch einen Motor um ein paar Zentimeter bewegt. Doch wie bekommt man flüssige Kamerafahrten bei normalen Aufnahmen hin? Für diesen Zweck haben wir uns die Glidecam HD-2000 im Photo Pro Shop gekauft (rund 460 Euro inkl. Versand) und damit erste Aufnahmen im Blu-ray-Format (24 Fps) gemacht, die unten im Video zu sehen sind.

Was macht eine Steadycam?
Wer schon mal ein Video mit einer DSLR aufgenommen hat, wird sicherlich festgestellt haben, dass Aufnahmen sehr wackelig sind, vor allem wenn mit einem Objektiv ohne Bildstabilisator gefilmt wird. Die Glidecam HD-2000 gleicht solche Wackler der Hand aus. Allerdings ist zunächst eine aufwändige Kalibrierung erforderlich. Die diversen Gewichte müssen dabei so verstellt werden, dass sich die Kamera immer in einer waagerechten Position befindet.

Welche Schnellwechselplatte?
Die Kamera wird mit der Glidecam verschraubt. Damit die Spiegelreflexkamera unkompliziert montiert und entfernt werden kann, empfehlen wir den Kauf einer Schnellwechseleinrichtung. Passend ist u. a. das Produkt von Manfrotto mit der Bezeichnung 577. Wir haben uns allerdings für das Manfrotto 323 entschieden, da dieses günstiger ist und hier auch die gleiche Schnellwechselplatte wie bei unseren Stativen verwendet wird. Leider ist diese Platte nicht ganz eben, sodass wir mit einer Feile bzw. einem Bohrer zwei Löcher „heraussägen“ mussten (siehe Bild).

Hier geht es zum Video bei Vimeo!

 

Zeitraffer-Aufnahmen von einer Fußball-WM-Party

Die Fußball-WM geht auch an Timelapse-Movie.de nicht spurlos vorbei. Ich war am Samstag auf einer WM-Party, die vom Radiosender Energy Nürnberg gesponsert wurde und habe die Gelegenheit gleich genutzt, um ein paar Zeitraffer-Aufnahmen zu machen. Alle Aufnahmen vom Spiel Deutschland gegen Ghana sind innerhalb von ca. fünf Stunden entstanden. Normalerweise brauchen wir die gleiche Zeit für einen einzigen sechs Sekunden langen Clip, doch hier war der Anspruch natürlich nicht ganz so hoch. Doch jetzt viel Spaß mit dem Video und schaltet den Ton besser aus. 😉

 

Canon Pixelfehler ein Garantiefall? Trick löst das Problem!

In unserem Zeitraffer-Blog befassen wir uns heute aus aktuellem Anlass mal mit Hotpixel bzw. Dead Pixel bei Spiegelreflexkameras. Gerade bei Timelapse-Aufnahmen sind beispielsweise solche roten Fehlerpixel sehr ärgerlich, da jedes einzelne Bild nachträglich bearbeitet werden müsste. Auch beim Filmen können Hotpixel die Videoaufnahme schnell ruinieren. Doch sind Hotpixel eigentlich ein Garantiefall? Man weiß ja, dass man bei TFT-Monitoren eine gewisse Anzahl an toten Pixeln akzeptieren muss. Doch wie ist das bei Spiegelreflexkameras? In einem Urteil vom Amtsgericht Mühlheim an der Ruhr hat ein Kunde Recht bekommen und der Händler musste dem Käufer den Kaufpreis zurückerstatten (Quelle: Heise.de).

Auch wir hatten bei unserer Canon EOS 6D mit Pixelfehlern zu kämpfen. Doch nicht immer ist der Fall aussichtslos, wie unser aktuelles Beispiel zeigt. Canon hat im Optionsmenü eine schlecht dokumentierte Funktion, die unter Umständen das Problem lösen kann. Soviel vorweg: In unserem Fall war der Hotpixel danach Geschichte.

Anleitung Pixelfehler beseitigen:
1. Schritt: Zunächst muss man verhindern, dass Licht auf den Sensor fällt. Dazu den Objektiv-Deckel anbringen und im Idealfall zusätzlich einen abgedunkelten Raum betreten.
2. Schritt: Im Optionsmenü wählt ihr den Punkt „Sensorreinigung“ aus. Danach gelangt ihr zu einem weiteren Untermenü. Ihr dürft jetzt aber nicht die automatische Reinigung auswählen, sondern geht zum Menüpunkt „Manuelle Reinigung“.
3. Schritt: Jetzt erhaltet ihr die Info „Spiegel wird hochklappen. Nach manueller Sensorreinigung, Hauptschalter auf OFF stellen“, die ihr bestätigt.
4. Schritt: Jetzt wartet ihr ca. zehn Sekunden oder länger und schaltet die Kamera erst dann aus („OFF“).
5. Schritt: Bevor ihr die Kamera jetzt wieder einschaltet, wartet ihr noch mal so lange und danach sollte der Pixelfehler verschwunden sein.

Extra-Tipp: Weiterhin haben wir bei unserer letzten Aufnahme der Milchstraße festgestellt, dass bei JPG-Aufnahmen eher Pixelfehler zu sehen sind als bei RAW-Aufnahmen. Daher solltet ihr vor allem dunkle Locations unbedingt in RAW aufnehmen.

Mondfotografie in der Sternwarte Nürnberg

Am 9. Mai 2014 waren wir in der Sternwarte Nürnberg vor Ort, um den Mond durch ein Profi-Teleskop zu fotografieren und ein Zeitraffer mit vorbeifliegenden Wolken zu machen. Dabei sahen die Vorzeichen zunächst gar nicht gut aus, denn der Himmel war sehr bewölkt und der Mond ließ sich nur selten blicken. Doch am Schluss hat sich die Geduld ausgezahlt und es sind ein paar schöne Aufnahmen entstanden.

Das unten abgebildete Foto ist mit Hilfe eines Apochromat-Teleskops entstanden. Das 21 Kilogramm schwere Teleskop verfügt über eine Objektiv-Brennweite von 1400 mm (Objektiv-Durchmesser 175 mm). Außerdem zeigt das Foto einen schönen Größenvergleich zu Aufnahmen, die mit Amateur-Objektiven (Tamron AF 70-300mm 4-5.6 Di SP VC USD) möglich sind. Das Foto mit dem 300-mm-Objektiv ist übrigens am 21.06.2013 entstanden, als die Entfernung zwischen Mond und Erde besonders gering war. An dieser Stelle noch ein großes Dankeschön an Hartmuth Kintzel und Ramon Görke von der Sternwarte Nürnberg für die Unterstützung!

Auslösungen auslesen bei Canon-DSLRs

Gerade bei Zeitraffer-Aufnahmen ist es nicht ganz unwichtig, die Anzahl an Auslösungen (Shutter Count) zu kennen. Der Verschleiß bei Spiegelreflexkameras ist dank Timelapse besonders hoch und jedem Anwender sollte klar sein, dass das Kameraleben nach schätzungsweise 50.000 bis 150.000 Aufnahmen vorbei ist. Auch beim Kauf von gebrauchten Kameras kann es nicht schaden, vorher die Auslösungen zu kennen.

Um bei Canon-Kameras die Anzahl an Auslösungen auszulesen, nutzen wir das kleine Tool Canon EOS Camera Info v1.2 (Update: Download aktuell nicht mehr möglich, greift am besten zu Magic Lantern!) – falls ihr jedoch Magic Lantern installiert habt, seht ihr die Zahl der Auslösungen direkt im Kameramenü (außerdem zeigt Magic Lantern im Gegensatz zu EOS Camera Info auch die Live-View-Benutzung an). Die Vorgehensweise ist dabei ganz einfach. Schließt die Canon-Kamera zunächst per USB an einem PC an und achtet darauf, dass die Kamera ausgeschaltet ist. Nun schaltet ihr die Kamera an, wartet darauf dass der PC diese installiert und öffnet anschließend das Tool Canon EOS Camera Info v1.2. Nun sollte eine Meldung erscheinen, dass ihr die Kamera wieder ausschalten könnt. Die Ergebnisse können nun abgelesen werden.

Folgende Kameras werden von EOS Camera Info v1.2 unterstützt:

Auslösungen auslesen Canon

Mit EOS Camera Info v1.2 kann die Anzahl der Auslösungen ausgelesen werden.

– Canon EOS 6D
– Canon EOS 7D
– Canon EOS 40D
– Canon EOS 50D
– Canon EOS 60D
– Canon EOS 70D
– Canon EOS 5D Mark II
– Canon EOS 5D Mark III
– Canon EOS 1D Mark IV
– Canon EOS 1D X
– Canon EOS 1D C
– Canon EOS 100D
– Canon EOS 450D
– Canon EOS 500D
– Canon EOS 550D
– Canon EOS 600D
– Canon EOS 650D
– Canon EOS 700D
– Canon EOS 1000D
– Canon EOS 1100D

Extra-Tipp – wie schmutzig ist euer Sensor? Nicht nur wenn ihr eine gebrauchte Kamera gekauft habt oder eure Kamera verkaufen möchtet, bietet es sich an den Sensor zu reinigen, um unschöne Bildflecken zu vermeiden. Wie ihr eine Sensorreinigung bei Canon-Kameras selbst durchführen könnt oder auch einfach nur mal überprüft wie schmutzig euer Sensor ist, erfahrt ihr in diesem Artikel.

Hinter den Kulissen von Timelapse-Movie.de

Heute wollen wir mal ein paar Bilder von unserer letzten Timelapse-Session veröffentlichen. Da aktuell die Kirschbäume blühen, haben wir das gute April-Wetter genutzt und ein paar schöne Naturaufnahmen von der weißen Pracht gemacht. Die hier gezeigten Bilder sind am 13. April 2014 in Nürnberg (Kalchreuth) entstanden. Bei diesen Zeitraffer-Szenen ist neben unserem Slider auch der Merlin Skywatcher GoTo zum Einsatz gekommen. Doch seht einfach selbst und werft einen Blick auf die Bilder.

Magic Lantern bei Canon 6D installieren

Leider hat es Canon auch bei der 6D versäumt, ein Intervalometer, also einen Timer für Timelapse-Aufnahmen zu integrieren. Vermutlich wird so das Zubehörgeschäft angekurbelt. Abhilfe schafft die Firmware Magic Lantern, die in unserem Fall die 6D um viele Funktionen erweitert. Wie an den unteren Bildern zu sehen ist, öffnet sich nach der Installation von Magic Lantern beim Betätigen der „Mülleimer“-Taste ein komplett neues Menü. Dort findet man auch den Menüpunkt „Intervalometer“. Hier lässt sich einstellen, dass beispielsweise alle zehn Sekunden automatisch ein neues Bild aufgenommen wird. Je nach Motiv entsteht so die Zeitraffer-Sequenz mit meist mehreren hundert Bildern.

Einen Nachteil hat die Sache aber: Magic Lantern für die 6D befindet sich noch in der Entwicklungsphase und eine Testversion kann nur mit einigen Hürden installiert werden. Während sich die offizielle Release-Version für die Canon 600D recht schnell installieren lässt (wir berichteten), sind bei der 6D mehrere Schritte notwendig. Eine ausführliche Anleitung findet man aber bei Magiclantern.fm. Außerdem ist von der kompletten Installation auch ein Youtube-Video verfügbar. Alle diese Schritte sollten nur mit größter Sorgfalt Schritt für Schritt durchgeführt werden, da hierbei die Gefahr besteht, die Kamera dauerhaft zu beschädigen. Nachdem es sich auch noch um keine finale Version handelt, ist das Risiko nicht zu unterschätzen und alle Arbeiten geschehen auf eigene Gefahr! Wir haben die Software jedenfalls problemlos bei unseren beiden 6Ds installieren können und die Gefahr für die Kamera ist sehr gering, wenn man sich genau an die einzelnen Schritte hält.

Magic Lantern auf weiteren SD-Karten installieren
Magic Lantern lässt sich problemlos auf weiteren SD-Karten installieren, dazu sind auch nur wenige Schritte erforderlich. Zunächst formatiert ihr die neue SD-Karte in der Canon 6D und startet anschließend die Software EOScard.exe. Oben rechts sollte nun die richtige SD-Karte ausgewählt sein. Anschließend setzt ihr einen Haken bei „EOS_DEVELOP“ und „BOOTDISK“ und drückt auf den „Save“-Button (siehe Bild). Mit dem Dateimanager eurer Wahl öffnet ihr nun das Verzeichnis der SD-Karte. Hier löscht ihr alle sichtbaren Dateien, formatiert die Karte aber nicht. Jetzt müsst ihr nur noch die Dateien aus dem Ordner „Files to run Magic Lantern on 6D Firmware 1.1.3“ ins Hauptverzeichnis der SD-Karte kopieren und schon ist eure präparierte Speicherkarte einsatzbereit.

Magix Video Pro X6 im Test

Während viele Kollegen ihre Timelapse-Filme mit Adobe Premiere Pro oder Apple Final Cut schneiden, setzen wir bei Timelapse-Movie.de auf Software von Magix. Die sehr intuitive und logische Bedienung haben uns bei Video Pro X oder der etwas günstigeren Einsteigerversion Video Deluxe überzeugt. Selbst ohne Anleitung findet man sich mit den Programmfunktionen schnell zurecht. Selbst Blu-ray-Filme können direkt mit dem Programm erstellt und auf einen Rohling gebrannt werden.

Mit Video Pro X6 hat Magix im Februar 2014 eine neue Version der rund 400 Euro (siehe auch Amazon.de*) teuren Profi-Videoschnittlösung veröffentlicht, die wir gerade ausgiebig testen. Einen ersten Screenshot haben wir in unsere Bildergalerie gepackt. Das Highlight der neuen Version ist die 64-Bit-Unterstützung. Der Code wurde von 32 auf 64 Bit portiert. Dadurch können nun beispielsweise mehr als 4 GByte Arbeitsspeicher genutzt werden und auch der Videoexport lastet nun den Prozessor deutlich besser aus. Verbessert wurde in der neuen Version auch der 4K-Support. Für unsere Zeitraffer-Filme ist dieses Thema sehr spannend, zumal unser Material mit 20 Megapixeln aufgenommen wird und dadurch weitaus mehr als nur Full-HD-Filme möglich sind. Mehr Details zu den Neuerungen findet ihr direkt bei Magix.

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Nikon D4S: Die perfekte Timelapse bzw. Zeitraffer-Kamera?

Hat Nikon mit der D4S die perfekte Timelapse-Kamera vorgestellt? Jedenfalls setzt dieses Modell bei gewissen Aufnahmesituationen sicherlich neue Maßstäbe. Der Trend zu immer mehr Megapixeln (36,3 MP bei Nikon D800) wurde bei diesem Profimodell außen vor gelassen und so setzt man auf einen besonders rauscharmen Sensor mit nur 16,2 Megapixel. Die Lichtempfindlichkeit von max. ISO 409.600 ist das Highlight dieser Kamera. Bei schlechten Lichtverhältnissen sollen trotz hohen ISO-Werten sehr rauscharme Aufnahmen möglich sein.

Aus unserer Sicht könnte das die neue Referenz bei Zeitraffer-Aufnahmen werden, wenn versucht wird die Milchstraße abzulichten. Gerade bei Timelapse-Szenen der Sterne ist man bzgl. der Belichtungszeit pro Bild limitiert, da durch die Erdrotation aus runden Sternen schnell unschöne Linien werden. Gelangt man also mit guten und lichtstarken Weitwinkel-Objektiven an seine Grenzen, hilft nur noch ein höherer ISO-Wert weiter. Für Timelapse-Movie.de setzen wird seit Februar die Canon 6D ein, die bislang auf diesem Gebiet die Referenz darstellt, wenn rauscharme Aufnahmen wichtig sind. Einige Testaufnahmen mit der Canon 6D haben wir in die Bildergalerie gepackt. Jedenfalls könnte man auch mit der Nikon D4S schnell an seine Grenzen stoßen, wenn man sich nicht gerade in Namibia oder Chile befindet, denn durch die hohe Lichtverschmutzung (wir berichteten), ist der Himmel nur noch an wenigen Orten wirklich dunkel und dann helfen auch keine hohen ISO-Werte weiter, ohne dass das Bild überstrahlt wird.

Dennoch ist die Nikon D4S sicherlich eine gute Zeitrafferkamera, zumal der Verschluss auf 400.000 Auslösungen ausgelegt ist und bei Timelapse-Aufnahmen schnell sehr viele Bilder zusammen kommen. Bei einer unverbindlichen Preisempfehlung von 6.149 Euro (erhältlich ab Mai 2014) bereuen wir es aber nicht, dass wir diesen Monat zur Canon 6D gegriffen haben (ca. 1.500 Euro).